News

9. BavAdria Cup

26.10.2009

bavadria-cup-2012-04

Liebe Segelfreunde,

Letzes Wochenende fand unser 10. Bavadria-Cup in der Bucht von Kastela statt. Gesegelt wurde auf 14 Bavaria 46 Segelbooten. Unter den Skippern waren bekannte Namen aus dem Segelsport wie Mate Arapov, Karlo Kuret, Marin Misura und Vasilj Zbogar.

Beide Wettfahrten am ersten Segeltag wurden leider aufgrund starken Windes aus NÖ Richtung abgesagt, während die dritte und somit auch letzte Wettfahrt am Sonntag bei milden 1-2 Windstärken aus NNW Richtung gesegelt wurde.

Von Beginn der Regatta wechselten sich an führender Stelle die Mannschaften des Segelvereins „Mornar“ unter der Leitung des Skippers Mate Arapov, des Segelvereins „Marina Kastela“ unter Leitung des Skippers Armano Zekan und der Mannschaft der Wasserpolizei unter Leitung des Skippers Leo Lemesic. Nach etwa 2 Stunden Rennzeit segelte die Mannschaft des Segelvereins „Marina Kastela“ als erste durch die Zielgerade, verfolgt von der Wasserpolizei und vom Segelverein „Mornar“.

Für die Siegermannschaft, geführt von Skipper und Basemanager von Bavadria Yachting Armano Zekan, segelten auch kap. Pasko Kolombatovic, Pave Brajcic, Ervin Kuzmanic, Mladen Kuzmanic, Damjan Berket und Boris Bakotin.

Die Siegerehrung und das große gemeinsame Fest nach der Regatta fand im großen Saal des Hauptgebäudes der Marina Kastela statt. Alle Teilenehmer genossen das gute Essen und die Musik der Gesangskappelle „MP3“. Die Marina Kastela erwies sich erneut  als sehr guter Gastgeber.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Ihr BavAdria Team!

RESULTS

GALLERY

MESSEN 2009/2010

23.10.2009

Liebe Segelfreunde!

Da die Vorbereitungen für die neue Saison bereits auf Hochtouren laufen, möchten wir gerne die Gelegenheit wahrnehmen, Euch darüber zu informieren, bei welchen der europaweit stattfindenden Seglermessen das BavAdria-Team vertreten sein wird sowie wann und wo Ihr uns erreichen könnt.

Die erste Seglermesse, bei der wir uns auf dem Stand des kroatischen Tourimusverbandes präsentiert haben, war die „Interboot 2009“ in Friedrichshafen (Deutschland).

Zu unserer großen Freude durften wir bekannte Gesichter wieder begrüßen – unsere Gäste, die in der letzten Saison bzw. in den vergangenen Jahren mit unseren Schiffen gesegelt sind.

Auch 2010 werden wir wieder auf verschiedenen Seglermessen in ganz Europa vertreten sein.

In der nachstehenden Tabelle möchten wir Sie auf die bereits fixierten Messe-Termine aufmerksam machen:

MESSE
STADT
LAND
DATUM
STAND
BOOT SHOWStockholmSchweden04 – 08.11. 2009.Eigener Stand
BOOT SHOWDüsseldorfDeutschland23 – 31.01. 2010.HTZ
BOOT SHOWTullnÖsterreich04 – 07.03. 2010.Eigener Stand
INTER-BOOTFriedrichshafenDeutschland18 – 26.09. 2010.HTZ
BOOT SHOWStockholmSweden03 – 07.11. 2010.Eigener Stand

HTZ – Kroatischer Tourismusverband

bavadria-cup-20091-01

Die Zeit ist Reif, unsere schon tradiotionelle Regatta der „BavAdria Cup“ 2009 startet morgen.
Die Regatta findet in der Bucht von Kastela statt – Ausgangshafen ist natürlich unsere Marina Kastela – und dauert 2 Tage.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr BavAdria Team!

Download Flyer!

Die 65. Viska Regatta wurde am 16. Oktober 2009 abgehalten. Gesegelt wurde bei mäßigen 15 Knoten Windstärke aus nordöstlicher Richtung bei recht kalten Temperaturen.  Fast alle Segelboote nutzten diese Gelegenheit um vom Spinnaker und Gennaker Gebrauch zu machen. Die 150 teilnehmenden Segelboote wurden in 2 (zwei) Klassen eingeteilt. Die Klasse ORC startete um 09:00 Uhr und die Klasse OPEN 15 Minuten später.

Jene, die nicht am Wettkampfsegeln teilnahmen, trafen am Samstag in der Bucht von Vis ein, um einen Ruhetag einzulegen.

Der Start für die zweite Etappe der 65. Viska Regatta war für Sonntag, den 18. Oktober 2009 mit Beginn um 09.00 Uhr für die Klassen IRC und ORC angesetzt, der für die Klasse OPEN um 09.15 Uhr.

Das Team des SV Marina Kastela beendete erfolgreich die diesjährige 65. Viska Regatta auf Platz 12 der Gesamtwertung in der Klasse ORC bzw auf Platz 5 in der Unterklasse ORC 2.

Ein BRAVO  an alle teilnehmenden Crews, die mit Freude und Spaß am Segeln diese Regatta bestritten.

„Mirno More“ ist der Gruß der dalmatischen Seefahrer und bedeutet „friedliches Meer“!

mirno-more-2009-01

Genau das versucht auch das Projekt Mirno More zu vermitteln, nämlich Frieden, Toleranz und Völkerverständigung! 1994 stach die Flotte erstmals in See mit dem Ziel, als Friedensprojekt den Jugendlichen aus den Kriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawiens eine Woche Freude und Gemeinschaft über Grenzen und Konflikte hinweg zu schenken.

Mittlerweile hat sich der Umfang des Projektes erweitert und so gelang heuer ein neuer Rekord mit 105 Schiffen und rund 900 Teilnehmern, die meist aus sozial benachteiligten Schichten stammen. Unter anderem findet man Projektgruppen mit körperlich oder geistig behinderten Teilnehmern, Kinder und Jugendliche mit familiären Problemen, Waisenkinder, Flüchtlingskinder bzw. Teilnehmer aus gesellschaftlichen Randgruppen.

Eines dieser Teilprojekte ist die Diabetikercrew, die mittlerweile bereits zum fünften Mal mit von der Partie ist. Auch als Diabetiker muss man sich oftmals mit sozialen Schwierigkeiten auseinandersetzen und mit viel Selbstbewusstsein dagegen ankämpfen. Genau aus diesem Grund ist die Diabetikercrew mittlerweile fixer Bestandteil der Friedensflotte, denn auch hier soll Toleranz vermittelt werden.

Am 19. September 2009 ging es auch heuer wieder los für die Diabetikercrew. Wir starteten um 8 Uhr Früh in Graz und wollten planmäßig um 15 Uhr in der Marina Kaštela in Split auf die restlichen Crewmitglieder, die aus Kroatien stammen, treffen. Aber unverhofft kommt oft und so hat eine unserer Teilnehmerinnen ihren Reisepass vergessen. Doch solche Probleme kennen wir schon bei Mirno More  und lediglich mit ein wenig Zeitverlust ließ sich auch so eine „Kleinigkeit“ beheben.

mirno-more-2009-02

Am frühen Abend waren unsere zwei Schiffe vollständig bepackt und die Crew wurde von Skippern und Betreuern in die „Bordregeln“ eingewiesen. Somit stand unserm Segeltrip am nächsten Tag nichts mehr im Wege und es hieß endlich „Leinen los!“ In diesem Jahr meinte es der Wetterfrosch wirklich gut mit uns und tauchte die kroatische Adria in strahlenden Sonnenschein. Die 26 Grad Bedatemperatur waren unser ständiger Begleiter. In der Mitte der Woche erreichten alle 105 Schiffe der Friedensflotte Biograd, wo am Mittwochabend das große Friedensfest stattfand. Dies ist ein zentraler Bestandteil dieser Woche, weil man dann auch die Chance hat viele neue Freundschaften zu knüpfen. In Biograd hatten wir Diabetiker die Möglichkeit den anderen Crews Einblick in unseren Alltag zu geben. Durch die Unterstützung der Firmen Roche und Bayer, die uns das Material zur Verfügung stellten, konnten heuer alle Teilnehmer kostenlos ihren Blutzucker messen lassen. Neue Mitglieder für die Diabetikercrew wurden allerdings nicht gefunden.

Nach einer durchtanzten Nacht beim großen Friedensfest und einer Vielzahl neuer Erfahrungen, kam es am Donnerstag den 24. September zum nächsten und letzten Höhepunkt, der Mobilkom Austria Friedensflotte Mirno More, der Formationsfahrt. So starteten alle 105 Schiffe gleichzeitig aus Biograd und machten sich wieder auf den Weg zu ihren unterschiedlichen Heimathäfen. Auch für die Diabetikercrew hieß das zurück nach Split in die Marina Kaštela.

Nach einem traumhaften Segeltag mit Badestopp in Žut  und einer sternenklaren Nacht in der Bucht von  Koromasna auf Žirje kamen wir am Freitagabend wohlbehalten in der Marina an. Hier wurde unsere Crew und der Diabetikerclub von Split von Joško Berket, dem Bürgermeister von Kaštela, zu einem gemeinsamen Abschiedsfest eingeladen.

So endete eine unvergessliche Woche mit vielen neuen Eindrücken (unter anderem „UNO“ spielen auf Kroatisch oder „Wie werde ich der stolzeste Diabetiker“), leider viel zu schnell.

Auch wenn wir dieses Jahr nur eine kleine Gruppe von durchwegs erfahrenen Diabetikern waren, so wurden doch viele positive Erfahrungen mit nachhause genommen, wie beispielsweise das Kennenlernen der unterschiedlichen Ansätze der Diabetestherapie in Österreich und Kroatien, die aber doch im Endeffekt zum gleichen Ergebnis führen. Das Wichtigste aber ist der neue Motivationsschub, den wohl jeder der Teilnehmer erhalten hat und den jeder Diabetiker immer wieder von neuem braucht, um seine Therapie im Alltag zu bewältigen.

mirno-more-2009-03

Zum Abschluss möchten wir uns noch einmal bei allen bedanken, die mitgeholfen haben dieses großartige Projekt zu ermöglichen!

Mirno More

Marlis Schosser